Wie der nachhaltige Umgang mit Umweltressourcen durch verknüpfte Ansätze besser gelingen kann, diskutierten 400 Teilnehmende aus über 50 Ländern diese Woche bei der Dresden Nexus Conference (DNC2017). 88 Vorträge  und Fallbeispiele aus China, Deutschland, Katar, Kenia, Tunesien und Vietnam lieferten Einblicke in die Wissenschaft und Praxis rund um den sogenannten Nexus-Ansatz.

Er will ereichen, dass Umweltressourcen wie Boden, Wasser und Abfall nachhaltig bewirtschaftet werden, indem wisssenchaftliche Fachrichtungen gemeinsam daran arbeiten. Denn auch die Ressourcen selbst sind vielfältig miteinander verknüpft und können nicht getrennt voneinander betrachtet werden, teilt die TU Dresden mit.

Im Fokus der DNC2017 stand die Frage, wie der Nexus-Ansatz zur Umsetzung der Ziele Nachhaltiger Entwicklung (SDGs) und der Neuen Urbanen Agenda der Vereinten Nationen beitragen kann und welche Rolle dabei Monitoring-Maßnahmen spielen. Beiträge aus Wissenschaft und Praxis bezogen sich dabei vor allem auf Beispiele multifunktionaler Landnutzung und die integrierte Ressourcen-Nutzung in Städten und stadtnahen Räumen.

Neben vielen positiven Impulsen, die die Teilnehmenden mit nach Hause nehmen, zeigten sich am Ende der Tagung auch die Herausforderungen, die mit dem Thema verbunden sind. So ist die integrierte Bewirtschaftung von Umweltressourcen noch immer vor allem ein in der Wissenschaft diskutiertes Thema.

Für die Umsetzung von verknüpften Strategien in der Praxis komme es aber vor allem auf die Menschen an, hieß es am Ende der Konferenz. Die Erkenntnisse aus der Wissenschaft, die guten Ansätze und Ideen müssten den richtigen Akteuren kommuniziert werden – den Politikern ebenso wie den Praktikern und den Vertretern der Wirtschaft. In der Wissenschaft selbst müssten auch die Sozialwissenschaften stärker einbezogen werden.

Die Organisatoren der Konferenz, UNU-FLORES, die Fakultät Umweltwissenschaften der TU Dresden und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung sind sich bewusst: Bis zur nächsten DNC im Jahr 2019 bleiben viele Herausforderungen, die die Wissenschaftler gemeinsam mit Akteuren aus der Praxis angehen können, heißt es im Rückblick auf die Konferenz.